Lemvig
Lemvig liegt in Nordwest-Jütland (Dänemark) eingebettet zwischen drei Hügeln, mit einem kleinen Hafen am südlichen Ufer der Nissum Bredning, einem Teil des Limfjords. Die Gemeinde von Lemvig ist mit 465km2 eine der größten in Dänemark und hat ca. 18.500 Einwohner und ca. 7.500 leben in der Stadt Lemvig.
Hier gibt es viele verschiedene Geschäfte mit einem vielfältigen Angebot. Bei einem Spaziergang durch die schmalen Gassen entdeckt man liebevoll verzierte Häuser mit Türmchen oder interressante Steinskulpturen, z.B. "Rødfisk" von Eigil Westergaard in der Østergade.
Die Stadt Lemvig wurde 1234 im Zusammenhang mit einer Steuerangelegenheit zwischen König Waldemar und dem Bischof von Ribe zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Die Landschaft um Lemvig ist geprägt durch die letzte Eiszeit, und die Gegend war bereits in der Steinzeit besiedelt. Aus der Bronzezeit findet man noch Grabhügel, die heute unter Schutz stehen.Die Stadt selber entstand im Mittelalter, ihr Name wird erstmals 1234 erwähnt.
Die Kirche im Zentrum stammt auch aus dem 13. Jahrhundert, sie hat einen für Dänemark untypischen Zwiebelturm und im Inneren reich geschnitzes Rokokoinventar.
Eine besondere Attraktion von Lemvig ist der planetstien, der Planetenpfad. Am Stadtrand findet man ein Modell der Sonne, gefertigt aus Bronze im Maßstab 1:1.000.000.000, also von etwa 1,4 m Durchmesser, und in maßstäblich richtigen Abständen entsprechende Modelle aller Planeten, jeweils als kleine Bronzekugeln auf Granitsockeln. Der äußerste Planet, Pluto, befindet sich am Rande des Limfjords in einer Entfernung von 5 km.
Das Gegenteilzu den großen Klippen, Hügeln und Holwege findet man in der flachen Landschaft südlich von Lemvig. Der Staatsforstbezirk Klosterheden verwaltet hier eine der größten Plantagen Dänemarks - ca. 7400ha. Im Wald findet man ein vielfältiges Tierleben, u.a. eine der größten Hirschbestände und Dänemarks einzigste Biberkolonie. Biber sind u.a. am Møllesøen zu finden.
